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Charlotte Bachmaier - 1. Listenplatz SPD.

Charlotte Bachmaier
Charlotte Bachmaier

Mit Sachverstand und Herz für unsere Gemeinde

Name / Alter: 
Charlotte Bachmaier, 40

 

Beruf: 
Volljuristin (Ass. jur.), tätig beim Landkreis Schaumburg; daneben Lehrbeauftragte an der Hochschule Bielefeld

 

Ortsteil: 
Nordholz – meine Heimat seit Kindertagen. Während meines Studiums habe ich einige Jahre in Münster gelebt.

 

Familienstand: 
Verheiratet, Mama von zwei wunderbaren Mädchen (6 und 3 Jahre)

 

Ehrenamt / Vereine: 
Gründungs- und Vorstandsmitglied „Für Unser Dorf e. V.“, TVE Röcke, Elternvertretung Krippe Petzen

 

Drei politische Schwerpunkte:

  • Miteinander stärken: Konstruktive Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg und sachorientierte Lösungen für unsere Gemeinde.

  • Bürgerbeteiligung ausbauen: Transparente Entscheidungen und mehr Möglichkeiten für alle Generationen, sich einzubringen.

  • Zukunft gestalten: Unsere Gemeinde modern weiterentwickeln und gleichzeitig Traditionen bewahren.

 

Lieblingsort in der Gemeinde: 
Am schönsten ist es dort, wo wir gemeinsam feiern, lachen und anpacken.

 

Kontakt:

Tel. 0151 / 44338062

Mail

Instagram SPD Evesen

 

Unsere Gemeinde zeichnet etwas ganz Besonderes aus: die vielen Menschen, die sich für andere engagieren. Ob in den Vereinen, der Feuerwehr, der Grundschule, in Kindergarten und Krippe oder bei unseren Dorffesten – überall gibt es Menschen, die ihre Zeit und Energie investieren, damit das Gemeindeleben lebendig bleibt. Dieses Miteinander ist für mich eine der größten Stärken unserer Dörfer.

 

Hallo, ich heiße Charlotte Bachmaier und kandidiere für den Ortsrat Evesen.

 

Als berufstätige Mutter von zwei kleinen Mädchen erlebe ich selbst, wie herausfordernd es sein kann, Familie, Beruf und Ehrenamt unter einen Hut zu bringen. Neben meinen beruflichen Tätigkeiten als Juristin und Lehrbeauftragte engagiere ich mich als Mitgründerin und Vorstandsmitglied von „Für unser Dorf e.V.“ sowie als Elternvertreterin in der Krippe Petzen. Das ist manchmal tatsächlich ein kleiner Drahtseilakt. Nicht jeder Tag hat gefühlt 24 Stunden. Das kennt ihr sicherlich auch. Aber genau das zeigt mir auch, wie viel Engagement in unserer Gemeinde steckt. Viele Menschen packen mit an, oft neben Job und Familie. Und ich bin überzeugt: Wenn viele sich einbringen, wird die Last für den Einzelnen deutlich leichter.

 

Durch meine Arbeit bei „Für unser Dorf e.V.“ habe ich in den letzten Jahren erlebt, was möglich ist, wenn Menschen gemeinsam an einem Ziel arbeiten. Genau diesen Geist wünsche ich mir auch für die politische Arbeit. In fünf Jahren stelle ich mir einen Ortsrat vor, in dem man gerne zusammenarbeitet, sich gegenseitig respektiert und gemeinsam mit den Vereinen und Ehrenamtlichen unsere Gemeinde gestaltet. Nicht das persönliche Befinden einzelner sollte im Vordergrund stehen, sondern immer die Sache – und das, was für unsere Gemeinde gut ist.

 

Mir ist dabei wichtig: Unsere Gemeinde soll offen sein für alle, die dazugehören möchten – ganz egal, ob jemand hier seit Generationen verwurzelt ist oder gerade erst neu zugezogen ist. Das Miteinander, das unsere Gemeinde so besonders macht, entsteht, wenn Menschen nicht nur hier wohnen, sondern aktiv Teil unserer Gemeinschaft werden.

 

Ich möchte unsere Dörfer für die Zukunft öffnen, ohne dabei ihre Wurzeln aus dem Blick zu verlieren. Traditionen und der starke Gemeinschaftssinn sind ein wichtiger Teil unserer Identität, den wir unbedingt bewahren sollten. Aber wir müssen auch neue Wege gehen, damit möglichst viele Menschen am Gemeindeleben teilhaben können. Ein Beispiel sind die Sitzungen unserer politischen Gremien: Viele Menschen interessieren sich für gelebte Politik, können aber aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht an den Abendterminen teilnehmen – sei es wegen kleiner Kinder, beruflicher Belastung, gesundheitlicher Einschränkungen oder einfach, weil der Tag schon lang genug war. Deshalb halte ich hybride Sitzungen für einen guten und zeitgemäßen Schritt, um mehr Beteiligung zu ermöglichen.

 

Beruflich arbeite ich als Juristin beim Landkreis Schaumburg und bin daneben Lehrbeauftragte an der Hochschule Bielefeld. Schon im Studium habe ich mich auf das Öffentliche Recht spezialisiert. Das hilft mir heute sehr, mich schnell und strukturiert in komplexe Themen einzuarbeiten, rechtliche Fragestellungen zu durchdringen und praktikable Lösungen zu entwickeln. Gerade in der Kommunalpolitik, in der viele Entscheidungen auch rechtliche und verwaltungsrechtliche Aspekte haben, ist das ein großer Vorteil.

 

Mein Studium und mein beruflicher Werdegang haben mir außerdem gezeigt, dass man sich durch schwierige Aufgaben manchmal schlicht durchbeißen muss. Nicht jedes Projekt führt sofort zum Erfolg, und nicht jede gute Idee lässt sich auf Anhieb umsetzen. Oft braucht es Geduld, Beharrlichkeit und die Bereitschaft, auch nach Rückschlägen weiter nach Lösungen zu suchen. Diese Eigenschaft wird mir auch in der politischen Arbeit helfen, denn manche Vorhaben brauchen einen langen Atem. Die Mühlen der Politik mahlen gelegentlich langsamer, als wir es uns wünschen, aber Aufgeben ist für mich keine Option.

 

In meiner vorherigen Tätigkeit als Rechtsanwältin habe ich zudem gelernt, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, andere Meinungen auszuhalten und zwischen verschiedenen Interessen zu vermitteln. Gerade dort, wo Menschen unterschiedlicher Auffassung sind, braucht es die Bereitschaft zuzuhören und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Mir ist es wichtig, trotz Meinungsverschiedenheiten respektvoll miteinander umzugehen und offen für gute Argumente zu bleiben.

 

Natürlich stehen in unserer Gemeinde große Themen an: die Diskussion um die Bahntrasse, der Kiesabbau oder die lang ersehnte Brückensanierung (um nur einige zu nennen) werden uns in den kommenden Jahren begleiten. Entscheidend ist für mich aber nicht nur, welche Themen wir haben, sondern wie wir damit umgehen. Nicht gegeneinander, sondern miteinander – und möglichst über Parteigrenzen hinweg. Ihr erwartet zu Recht, dass eure Anliegen ernst genommen werden, dass man sich für euch einsetzt und dass Entscheidungen ehrlich und verständlich erklärt werden.

 

Genau dafür möchte ich mich einsetzen: für einen Ortsrat, der zuhört, erklärt, verbindet und gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern unsere Gemeinde gestaltet. Denn die Zukunft unserer Gemeinde entscheidet sich nicht allein an Projekten und Beschlüssen – sie entscheidet sich vor allem daran, wie wir miteinander umgehen.

 

Ich freue mich auf die kommende Zeit. Packen wir es an. 

 

Eure Charlotte